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Der Biber in und um Wachtendonk

Ausstellung in Kooperation mit Freier Realschule „Weitsicht“ im Naturparkzentrum Wachtendonk eröffnet Schülerinnen und Schüler stellen Beiträge vor

Der schüchterne Baumeister und seine Rückkehr an Niers und Nette sind das Thema der aktuellen Ausstellung im Naturparkzentrum Wachtendonk. Am vergangenen Freitag eröffnete die Ausstellung rund um den Biber, die in Kooperation mit der Freien Realschule "Weitsicht" aus Wachtendonk entstanden ist. Zur Ausstellungseröffnung präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Beiträge vor rund 100 Besucherinnen und Besuchern.

In wochenlanger Arbeit haben Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse an den Beiträgen für die Ausstellung gearbeitet. Zu den Ausstellungsstücken gehört unter anderem ein Biberbau, der aus Drahtgeflecht, Lehm, Moos, Stöcken und Stroh gebaut wurde. Selbstgebastelte Plakate liefern interessante Informationen zum Lebensraum des Nagers, seinen Verwandten sowie Bedrohungen in freier Wildbahn. Auch digitale Elemente sind in der Ausstellung enthalten: So haben die Schülerinnen und Schüler einen Stop-Motion-Film mit Playmobilfiguren sowie eigene E-Books produziert, in denen Biber interviewt werden. Während zweier Biber-Wanderungen mit Naturführer Wilfried Küsters sind außerdem Filmbeiträge entstanden, die nun ebenfalls im Naturparkzentrum angeschaut werden können.

"Wir freuen uns sehr, dass wir in Zusammenarbeit mit der Realschule Weitsicht eine so großartige und vielfältige Ausstellung auf die Beine stellen konnten", sagt Michael Puschmann, Geschäftsführer des Naturparks Schwalm-Nette. "Besonders bedanken möchte ich mich bei den Schülerinnen und Schülern für die kreativen Beiträge sowie die gelungene Präsentation." Ein besonderes Highlight während der Ausstellungseröffnung war die Aufführung zweier "Biber-Raps", also selbstgeschriebener Lieder. Im Anschluss an die Präsentation hatten die Besucherinnen und Besucher Zeit, sich in Ruhe umzusehen und sich von den Kindern ihre Werke erklären zu lassen.

Die Biber-Ausstellung ist nicht die erste Kooperation, die das Naturparkzentrum Wachtendonk gemeinsam mit der Realschule umsetzt. In den vergangenen Jahren gab es Projekte zum Insektensterben oder zum Gemüseanbau im Bauerngarten des Naturparkzentrums. "Die Zusammenarbeit lebt vom unkomplizierten Austausch und der Freude daran, gemeinsam Neues auszuprobieren", erzählt Alexander Brillen, Mitarbeiter des Naturparkzentrums. "Ganz besonders freut es uns, dass wir im Naturparkzentrum durch die Arbeit mit den Schulklassen unsere Funktion als außerschulischer Lernort weiter mit Leben füllen können. Damit erfüllen wir einen wichtigen Teil unseres Bildungsauftrags."

Noch bis zum 11. Mai kann die Ausstellung im Naturparkzentrum Haus Püllen in Wachtendonk, Feldstraße 35, 47669 Wachtendonk besucht werden. Geöffnet ist die Ausstellung aktuell dienstags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr sowie von 13 bis 17 Uhr. Ab März kann die Ausstellung auch am Wochenende und feiertags besucht werden. Es gelten die 2G-Plus-Regel sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Kinder gelten als getestet.

Die Ausstellungseröffnung fand unter Einhaltung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen statt. Alle Kinder wurden tagesaktuell getestet.

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