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14. Petersberger Naturparkgespräch

Zum 14. Petersberger Naturparkgespräch luden am Montag, den 22.08.2022, die zwölf Naturparke des Landes Nordrhein-Westfalen auf den Petersberg im Siebengebirge ein, um ihre Naturparkarbeit im Rahmen des Landesförderwettbewerbs Naturpark.2024.Nordrhein-Westfalen zu präsentieren und sich über die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Naturparkarbeit auszutauschen.

© Naturpark Rheinland

In feierlichem Rahmen kamen wichtige Akteure der Naturparkarbeit, der Kommunen und Politik zusammen. An der Veranstaltung nahm auch der neue nordrhein-westfälische Umweltminister Oliver Krischer teil.
Gebührend eröffnet wurde die Veranstaltung durch Landrat Sebastian Schuster. Dieser verkündete die Gründung des Vereins „Naturparke NRW e.V.“, in welchem er das Amt des ersten Vorsitzenden übernehmen wird. Im Rahmen seiner neuen Rolle hob er hervor: „Die Vereinsgründung, als Symbol wachsender Zusammenarbeit der Naturparke in NRW ist ein wichtiger Schritt für eine Erweiterung des Handlungsspielraums der Naturparkarbeit. Die Gründung setzt bereits zu Beginn der Veranstaltung ein bedeutendes Zeichen für diese Entwicklung“. Minister Krischer unterstrich in seiner Rede die Bedeutung der Naturparke für Natur und Mensch: „Naturparke setzen sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt und die Stärkung der ländlichen Regionen ein. Damit sind die landesweit zwölf Naturparke zentrale Partner auf dem Weg zu einem nachhaltigen Nordrhein-Westfalen. Es freut mich, dass die Naturparke die Zusammenarbeit weiter intensivieren und das Naturparknetz so noch weiter stärken möchten. Hierbei bieten wir den Naturparken breite Unterstützung. Ich werde mich zudem dafür einsetzen, dass die Finanzierung der landesweiten Koordinierungsstelle über den bisher gesetzten Finanzierungszeitraum hinaus erfolgen wird“.

Über die herausragende Bedeutung der Naturparkarbeit, insbesondere in Zeiten globaler Herausforderungen, sprachen sich auch die weiteren Grußwortredner, Landrat Frank Rock, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Naturparke NRW, und der Präsident des Verbands Deutscher Naturparke (VDN), Friedel Heuwinkel, aus. Die Pandemiejahre beispielsweise zeigen deutlich, welchen hohen Stellenwert die Naturparke in Nordrhein-Westfalen haben, suchten zahlreiche Menschen den „Ausgleich im Grünen“, direkt vor der Haustür. Auch der Klimawandel, als die wohl zentralste Herausforderung gegenwärtiger und künftiger Generationen, macht sich in den Naturparken bemerkbar. Diese sind wiederum Ideenschmiede, Multiplikatoren und Moderatoren eines Klimaschutzes und der Klimaanpassung.

Mit Herausforderungen und Maßnahmen befassten sich auch die Naturparke in NRW im Rahmen des Landesförderwettbewerbs Natur.2024.Nordrhein-Westfalen, initiiert vom Umweltministerium NRW als Repräsentationsplattform und zur Förderung hiesige Naturparkarbeit. Auf dem Petersberger Naturparkgespräch stellten die fünf Gewinner des Wettbewerbs, Naturpark Sauerland-Rothaargebirge, Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge, Naturpark Nordeifel, Naturpark Rheinland und Naturpark Bergisches Land, ihre spannenden Projektideen vor. Vom “Freilandlabor” zur Erforschung des genetischen Potenzials alter Bäume für die Entwicklung klimastabiler Wälder, über einen “KlimaWandelBus”, der umweltfreundlich betrieben Naturparkangebote vernetzt und gleichzeitig die Gäste informiert bis hin zum gastronomischen Ausbau touristischer Infrastruktur und der Unterstützung nachhaltiger Produkte und landwirtschaftlicher Betriebe aus der Region wurden äußerst kreative Projekte preisgekrönt.

Herr Ulrich Köster, Geschäftsführer des VDNs, sprach sich abschließend über Naturpark-Kitas und Naturpark-Schulen als Instrument einer Bildung für nachhaltige Entwicklung aus.

Mit anregenden Gesprächen fand das 14. Petersberger Naturparkgespräch seinen Ausklang.

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